Artikel dieser Ausgabe aus Essen & Trinken
Meine Gesundheitsapotheke
Eine Land-Klasse für sich
Zart und saftig – Rindfleisch von deutschen Jungbullen
Auch bei Rindfleisch bietet Landklasse Marken-fleisch dem Verbraucher eine große Auswahl. Hier erfahren Sie mehr über eine echte Größe in diesem Bereich.
Vielseitig talentiert
Das Multitalent unter den Rindfleischsorten kommt vom gerade ausgewachsenen männlichen Rind – dem Jungbullen. Diese Variante hat jeder schon oft gegessen, denn sie macht fast die Hälfte des Angebotes auf dem Rindfleischmarkt aus. Allerdings bemerkt man dies nur selten, denn die genaue Art wird bei gängigen Fleischarten nicht immer ausgezeichnet.
Jungbullenfleisch stammt von männlichen, nicht kastrierten Tieren aus Stallmast, die im Alter von 16 Monaten bis zu zwei Jahren geschlachtet werden. Es eignet sich für die meisten Rindfleischgerichte und ist einfach in der Zubereitung.
Einiges drin
Das Fleisch ist grobfaseriger als zum Beispiel Ochsen- oder Färsenfleisch. Hinzu kommt, dass Jungbullenfleisch aber auch besonders mager ist, und damit zu den wertvollsten Fleischsorten überhaupt gehört. Denn es hat mit am wenigsten Kalorien, Fett und Cholesterin und liefert eine gute Portion an Mineralstoffen wie Kalium, Eisen und Zink. Dadurch trifft es den Trend der Zeit besonders gut. In punkto Fett ist Jungbullenfleisch prinzipiell mit einem mageren Stück Schwein vergleichbar, aber das Rindfleisch hat deutlich weniger Cholesterin. Die hochwertigsten Stücke sind das Filet (als Steak oder Geschnetzeltes aus den Filetspitzen), Rücken (als Rumpsteak), Hüfte (als Hüftsteak) oder ein Stück aus der Oberschale (für Rouladen oder Beefsteak).
So bleibt der Bulle länger „jung“
Für die richtige Aufbewahrung und den vollen Genuss, nicht nur bei Fleisch vom Jungbullen, gibt es vor allem eine Faustregel: Das Fleisch sofort nach dem Einkauf weiterkühlen, um die durchgängige Kühlkette nicht zu unterbrechen. Nur dann kann man sich am angegebenen Haltbarkeitsdatum orientieren. Das Verbrauchsdatum gibt den Tag an, an dem die Ware spätestens zu verarbeiten ist. Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt die Zeitspanne an, innerhalb der die Ware ihre optimalen Geschmackseigenschaften behält. Für Ware von der Landklasse-Frischetheke kann man sich merken: Kalbsfleisch und Rindfleisch halten sich im Kühlschrank (bei null bis vier Grad) etwa zwei Tage. Hackfleisch und Geschnetzeltes sollte möglichst innerhalb eines Tages verarbeitet werden.
Ganz schön helle
Schon an der Farbe kann man erkennen, dass das Fleisch vom Jungbullen im wahrsten Sinne des Wortes noch ganz frisch ist. Generell gilt für Rindfleisch: Bei jungen Tieren ist die Fleischfarbe heller, bei älteren dunkler. Die hellste Färbung haben daher Kalb und Jungrind (rosa bis hellrot), dann folgt das Fleisch vom Jungbullen (hellrot bis mittelrot), Färse (weibliches Rind ohne Kalb) und Ochse haben eine leuchtende Farbe (mittel bis kräftig rot), eine ausgewachsene Kuh hat dagegen dunkelrotes Fleisch. Die Qualität ist mit dem Auge nur teilweise zu erkennen. Auf den ersten Blick sind Farbe, Struktur und Marmorierung die entscheidenden Kriterien. Andere wichtige Qualitätsmerkmale wie Safthaltevermögen, Zartheit und Geschmack, auch Herkunft und Art der Haltung sind am Fleischstück schwer zu erkennen. Ein sicheres Zeichen gibt es aber natürlich doch, auf das man sich in allen Punkten verlassen kann: das Landklasse-Logo.
Fragen Sie einfach Ihren Fleischermeister. Er kann Ihnen mehr zur Herkunft des angebotenen Fleischs erzählen.
„Ein schönes Landklasse- Steak ist ein herzhafter Genuss.
Wie Sie es für Ihren Geschmack richtig braten, lesen sie hier. Wenn Sie sich an diese „goldenen“ Regeln halten, gelingt Ihr Steak garantiert. Die Frage ist dann nur noch, ob Sie sich für ein besonders zartes Filetstück oder das etwas kernigere Huft- oder Rumpsteak entscheiden.
Kleiner Tipp noch: Eine gusseiserne Bratpfanne ist die beste Wahl. Beschichtete Pfannen sind für die klassische Steakzubereitung nicht geeignet.“
Blutig (englisch):
Das Steak hat eine braune Kruste, ist innen rosa und im Kern noch roh und blutig. Bratzeit für ein 200g-Steak: pro Seite ca. 2 Minuten.
Medium (rosa):
Das Steak hat eine braune Kruste und ist innen rosa. Bratzeit für ein 200g-Steak: pro Seite
ca. 3–4 Minuten.
Durchgebraten (welldone):
Das Steak ist innen ganz durchgebraten. Bratzeit für ein 200g-Steak: pro Seite ca. 5 Minuten.








