Artikel dieser Ausgabe aus Essen & Trinken
Meine Gesundheitsapotheke
Eine Frucht für den Laufsteg
Grafisch perfekt und besonders reich an Vitamin C: die Kiwi
Darwin hin, göttliche Schöpfung her: Was die Natur im Laufe der Erdgeschichte geschaffen hat, verdient so manches Mal das Prädikat »Kunstwerk« – wenn es denn ein solches nicht sogar übertrifft.
Wer zum ersten Mal in seinem Leben eine aufgeschnittene Kiwi betrachtet, fühlt sich an ein akkurates Klatschbild erinnert, wie es im Grundschulunterricht gern fabriziert wird: Die symmetrische Anordnung der dunklen Samen rund um die helle Fruchtachse ist wirklich verblüffend.
Ursprungsland China
Dass die Kiwi auch dem Gaumen schmeichelt, deutet bereits ihr lateinischer Name an: Actinidia deliciosa. Dahinter verbirgt sich der Großteil der im Handel erhältlichen Früchte mit der typisch braun-pelzigen Schale. Weitere Varianten sind die Actinidia chinensis, die gern als »Kiwi Gold« bezeichnet wird, sowie die kleinfruchtige Actinidia arguta. Sie und andere Spezifikationen gehören zur Familie der Strahlengriffelgewächse und gehen letztlich auf einen Import aus China zurück. Von dort nämlich brachte eine Neuseeländerin im Jahr 1904 den Samen mit. Schnell bürgerte sich der Name Kiwi ein – vermutlich eine Verbeugung vor dem neuseeländischen Nationaltier, dessen pelzartiges Gefieder farblich an die Kiwifrucht erinnert.
Aber auch die inneren Werte können sich sehen lassen. Wer nur eine Kiwifrucht zum Frühstück isst, deckt damit 95 Prozent seines Tagesbedarfs an Vitamin C. Nicht ganz so üppig, doch in gesundem Maß enthalten: Kalium (15 %), Kalzium (5 %) und Magnesium (8 %).
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