Artikel Essen & Trinken im Detail

 
Sie sind hier: Essen & Trinken / Artikel
Dienstag, 22. Mai 2012
...

Ein scharfes Früchtchen

Paprika

Er wurde dahin geschickt, wo der Pfeffer wächst – schließlich sollte Christoph Kolumbus neue Bezugsquellen für das kostbare Gewürz auftun. Venedigs Handelsmonopol auf diese Ware war der spanischen Krone längst ein Dorn im Auge.

Fündig wurde er – allerdings nicht an dem von ihm vermuteten Ort, auch das Gewürz war ein anderes. Nicht in Indien, sondern auf dem südamerikanischen Kontinent stieß er auf Eingeborene, die zum Würzen der Speisen scharfe Früchte verwendeten. Die Paprika war entdeckt, und auch heute noch ist das Nachtschattengewächs als Spanischer Pfeffer bekannt.

Eine brenzlige Situation?
Seit ihrer Einführung hat man der Paprika einiges von ihrer Schärfe genommen. In der Frucht enthalten ist das Alkaloid Kapsaizin, ein Stoff, der die Nervenenden reizt und für das Schärfeempfinden verantwortlich ist. Milde walten lassen die seit etwa 1950 in Ungarn gezüchteten Gemüsepaprikas. Besonders scharfe Vertreter wie etwa Tepin und Habanero haben einen bis zu 1000-fach höheren Kapsaizingehalt als ihre gebändigte Verwandtschaft. Übrigens wird die Paprika mit Fug und Recht als Frucht bezeichnet. Botanisch gesehen handelt es sich schließlich um eine Beere.

Die hat es immer noch in sich
Auch in der „abgespeckten“ Version ist noch einiges aus ihr herauszuholen. Sie enthält viel Vitamin C und Karotin, da-rüber hinaus Magnesium, Kalzium und Kalium. Und ob nun rot, grün oder gelb – die coop eG bietet Ihnen auch ohne jeg-liches Politikum stets eine gute Wahl.

Foto: convenience-guide food studio