
Meine Gesundheitsapotheke
Ein kühler Kopf kommt gut!
Salat ist vielseitig. Salat ist gesund. Salat schmeckt toll. Doch welcher Salat passt wozu?
Die moderne Hausfrau hat´s schon nicht einfach: Soll sie sich bei ihrem Einkauf für Kopfsalat, Lollo Rosso, Lollok Bionda, Chicorée, Rucola, der auch Rauke genannt wird, Radicchio, Friseésalat oder einen der vielen anderen knackigen Köpfe entscheiden?
Die moderne Hausfrau hat’s schon nicht einfach: Soll sie sich bei ihrem Einkauf für Kopfsalat, Lollo Rosso, Lollo Bionda, Chicorée, Rucola, der auch Rauke genannt wird, Radicchio, Friséesalat oder einen der vielen anderen knackigen Köpfe entscheiden?
Zugegeben: Das Feld der Salate ist riesig, die Angebotspalette im Lebensmittelhandel weit gefächert, das macht die ganze Sache nicht gerade einfach. In erster Linie hängt die Wahl des passenden Salates jedoch von seiner Geschmacksrichtung und den Verarbeitungsmöglichkeiten ab. Und da spielt es eben auch eine Rolle, wo der jeweilige Salat angebaut wurde. Schließlich formt ein guter Boden den Salat, verschafft ihm Qualität und Charakter.
Erfreulich ist daher die Tatsache, dass sich gerade im norddeutschen Raum viele Böden zum Salatanbau hervorragend eignen. Auf diese Weise legt das geerntete Produkt, besonders während der heimischen Saison, nur kurze Wege zurück und kommt frisch auf den Tisch.
Da haben Sie den Salat.
Was ihren Gesundheitsfaktor anbelangt, so kann jede Salatsorte der anderen durchaus das Wasser reichen: In jedem Salat kommen wichtige Mineralien und Vitamine vor und sie haben allesamt nur wenig Kalorien.
Fragt man aber seine Geschmacksnerven, so gibt es sehr wohl Unterschiede: So schmeckt Kopfsalat zum Beispiel relativ neutral, ist aber von äußerst erfrischender Natur. Daher kann Kopfsalat sowohl zu gemischtem Salat verarbeitet werden und zugleich als Zutat in einer Suppe eine gute Figur machen.
Anders dagegen der bitter-aromatische und herb-frische Chicorée: Er passt besonders in roher Form in den Salat, vor allem in Kombination mit Früchten. Aber man kann ihn ebenso braten, dünsten oder in einem Teig ausbacken.
Ist man auf der Suche nach einem leicht verdaulichen und sehr bekömmlichen Salat, der sich zum Beispiel auch im Rahmen einer Schonkost gut machen würde, dann sollte man zum Chinakohl greifen.
Diese Kohlart ist vielseitig und kann genauso für einen frischen Salat wie auch für ein klassisches Kohlgericht genommen werden. Mit dem Gekocht-werden hat der Friséesalat (auch Krause Endivie genannt) wenig am Hut. Dieser leicht bittere und würzige Kandidat wird hauptsächlich für Salate verwendet, am liebsten in Verbindung mit Früchten, genau wie Chicorée.
Vielseitig zeigt sich auch der äußerst vitaminreiche Feldsalat: Er schmeckt würzig-pikant und leicht nach Nüssen. Feldsalat wird zwar in erster Linie zum Rohverzehr für Salate mit einer kräftigen Marinade verwendet, aber auch gedünstet beziehungsweise in Suppen und für Eintöpfe genutzt.
Lollo Rosso (auch Rote Lollo genannt) wiederum zeigt sich von einer anderen Seite und kommt mild bis herb, frisch und knackig, dabei leicht nussig daher. Hauptsächlich bereitet man Lollo Rosso als frischen Salat zu.
Und Radicchio? Der schmeckt leicht bis sehr bitter und wird nicht nur gern für Salate verwendet, sondern auch in gebratener, gedünsteter oder gratinierter Form einem Gericht hinzugefügt. Rucola (auch Rauke genannt) hat ebenfalls etwas Besonderes: Dieser Salat schmeckt kräftig bis scharf und erinnert leicht an Nüsse. Rauke wird gern als Zutat im gemischten Salat verwendet.
Es kann nicht genug geben.
Obwohl die Auswahl bereits riesig ist, handelt es sich bei Salat um ein Lebensmittel, von dem es gar nicht genug Varianten geben kann. Das dachte auch Deutschlands größter Salatbauer, die Firma BEHR AG aus Seevetal. Hier wurde ein ganz besonderes Genusswunder kreiert: SalaRico, eine Kreuzung von Eisbergsalat und Römersalat.
Wer hätte gedacht, dass zwei so selbstsichere Kandidaten wie der Eisberg- und der Römersalat, jeder für sich ein Küchenvirtuose, noch einmal Konkurrenz aus den eigenen Reihen bekommen würden? Und dass das Ergebnis so rassig klingt: SalaRico.
Eine Name, der südländisches Temperament verspricht! Aber woher nimmt der Neue seine Charakterstärke? Ganz einfach: Sowohl Eisberg- als auch Römersalat vererben ihre Schokoladenseiten weiter und vereinen sich zu etwas ganz Besonderem.
Der Eisige.
Zweifelsohne gehört der Eisbergsalat (Lactuca sativa var. capitata) zu den beliebtesten Salaten in deutschen Küchen. Egal, ob man Eisbergsalat zu ihm sagt, das »berg« einfach weglässt und ihn lediglich als Eissalat betitelt oder ihn sogar Knacksalat oder Krachsalat schimpft: Dieser Salat gehört zur botanischen Familie der Korbblütler und damit zur gleichen Art wie der Kopfsalat und ist aus geschmacklicher Sicht ein hochwertiges Qualitätsprodukt: knackig, süß und mild und dabei höchst erfrischend.
Das Tolle an ihm: Eisbergsalat bleibt auch nach der Zubereitung lange frisch und lässt sich vielseitig einsetzen, wobei er am häufigsten im gemischten Salat auftaucht, seltener dagegen im gekochten Zustand.
Um sein wahres geschmackliches Ich auch wirklich zu erforschen, ist es ratsam, die äußeren Blätter vor dem Zerschneiden oder Zerlegen zu entfernen und nicht mitzuverarbeiten. Die inneren Blätter sind es, die es in sich haben.
Apropos »in sich haben«: Eisbergsalat ist kalorienarm (100 g haben 60,7 kJ/14,5 kcal) und enthält Vitamin C, verschiedene B-Vitamine sowie Folsäure und Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium. Im Gemüsefach hält er bis zu zwei Wochen, und selbst angeschnittener Salat bleibt noch mindestens eine Woche knackig, wenn man ihn in Klarsichtfolie einwickelt.
Der herzhaft-herbe Typ.
Römersalat (Lactuca sativa var. longifolia) soll in Ägypten bereits vor 4.000 Jahren bekannt gewesen sein und wurde ursprünglich nur in den Mittelmeerländern angebaut. Heute ist er in ganz Europa und Amerika verbreitet und beliebt. Römersalat wird auch Römischer Salat beziehungsweise Romana-Salat genannt und gehört ebenfalls zu den Blattgemüsen, da ausschließlich seine Blätter verzehrt werden.
Was die Struktur und den Geschmack des Römersalats anbelangt, so zeigt er sich in beiderlei Hinsicht kräftiger als der Kopf- oder Schnittsalat. Aber deshalb hält er sich auch besser: In Folie verpackt übersteht er zwischen zwei und drei Tage im Gemüsefach Ihres Kühlschranks.
Möchte man einen frischen Salat herrichten, so empfiehlt es sich auch beim Römersalat, besonders die zarteren inneren Blätter zu nehmen. Der im Geschmack eher herzhaft-herbe Typ zeigt aber nicht nur roh im gemischten Salat sein Können, sondern auch als gedünstetes oder gratiniertes Gemüse.
Römersalat besitzt einen hohen Gehalt an Vitamin C. Zudem enthält er viel Kalium und Kalzium, ist reich an Provitamin A, Vitamin B1 und B2. Und wer unruhig ist und sich innerlich aufgewühlt fühlt, der sollte sich über den Anteil des Bitterstoffs Lactucin freuen: Schon im alten Rom war die beruhigende Wirkung dieses Stoffes im Römersalat bekannt!
Endlich am Markt: der »süße Kracher«!
Ein etwa 15 Hektar großes Feld bei Ohlendorf in der Gemeinde Seevetal ist seine »Geburtsstätte«: Hier konnte er unter fachlicher Aufsicht heranreifen, von hier aus wird er geerntet: SalaRico. Stolz zeigt BEHR seine neue Kreuzung. Stolz deshalb, weil SalaRico so ungemein vielseitig ist und absoluten Genuss verspricht!
Dieser Salat zeichnet sich besonders durch seine knackigen, geschmackvollen Blätter aus, die eine ganz spezielle süßliche Note entfalten. Endlich ein Salat, der auch pur ohne Dressing richtig gut schmeckt. Knackig wie ein Eisbergsalat und aromatisch wie der Römersalat: einfach sensationell lecker! Doch auch optisch ist SalaRico ein echter Hingucker: Seine frische, hellgrüne Farbe macht’s.
SalaRico lässt sich wunderbar mit Fisch- oder Fleischgerichten oder Käse kombinieren, mit oder ohne Dressing. Ein Allrounder eben, der schnell die Genießerherzen erobern wird.
Da SalaRico zu den Gemüsesorten gehört, die sowohl in Deutschland als auch (außerhalb der heimischen Saison) in den europäischen Nachbarländern, in diesem Fall in Spanien, angebaut werden, kann Ihnen die coop ganzjährig diese Salat-Neuheit anbieten.
Was meinen Sie: Wird SalaRico dem »guten alten« Eisbergsalat und den anderen Köpfen nun den Rang streitig machen?
Er hat jedenfalls das Potenzial zum »Salat der Zukunft«. Greifen Sie zu und probieren Sie selbst!chris
Das ganze Jahr Saison.
Den Wunsch nach frischem Gemüse verspürt man natürlich nicht nur im Sommer. Wer sich gesund ernähren möchte, erwartet zu Recht, auch außerhalb der hiemischen Saison zu frischen Lebensmitteln greifen zu können.
Deshalb bauen viele Firmen in den Wintermonaten feldfrisches Qualitätsgemüse auch im europäischen Ausland (z. B. Spanien) an. Natürlich wird dieses Gemüse nach deutschen Richtlinien kontrolliert und die Rückverfolgbarkeit der ausländischen Produkte ist bis aufs Feld jederzeit gegeben.







