Artikel dieser Ausgabe aus Essen & Trinken
Meine Gesundheitsapotheke
Ein König in der Küche
Der betörende Duft frischen Basilikums regt nicht nur den Appetit an ...
Basilikum« leitet sich von dem griechischen Wort für »königlich« ab und ist im deutschsprachigen Raum entsprechend auch als »Königskraut« bekannt. Diesen ehrenvollen Namen verdient es nicht nur für sein edles Aroma, sondern auch für seine wohltuende Wirkung auf Körper, Geist und Seele.
Als »Pfefferkraut« dagegen bezeichnet man das Basilikum wegen seines leicht pfeffrigen, würzig-süßlichen Geschmacks. Um dieses unverwechselbare Aroma zu bewahren, sollten Sie die frischen grünen Blätter immer erst kurz vor Ende der Koch- oder Bratzeit hinzugeben oder abschließend über die bereits angerichtete Speise streuen.
Das Flirt-Kraut
Wenn man sich im Mittelalter ein Sträußchen Basilikum überreichte, galt dies als Einladung zum Liebesspiel. Auch für entsprechende Zaubertränke wurde das königliche Kraut gern verwendet. So verträgt es sich bestens mit dem »Liebesapfel« Tomate: Beide zusammen bilden ein köstliches Duo, das geradezu zum Inbegriff der italienischen Küche geworden ist.
Ganz unverkrampft!
Basilikum ist jedoch mehr als eine schlichte Gewürzpflanze. In ihm stecken heilsame Kräfte, auf die der Volksmund dann anspielt, wenn er es auch das »Krampfkräutel« nennt. So würdigt er die beruhigende und krampflösende Wirkung, die das Basilikum auf den Verdauungstrakt und die Nerven hat. Es hilft bei Magen- und Darmbeschwerden, Blähungen und Verstopfungen, aber auch bei innerer Unruhe, Schlafstörungen, Migräne und Wechseljahresbeschwerden.
mimu



