Artikel dieser Ausgabe aus Essen & Trinken
Meine Gesundheitsapotheke
Die würzige Wohlfühl-Knolle.
Im frischen Ingwer gehen die Geschmacksrichtungen »scharf und süß« eine unnachahmliche Verbindung ein.
Ingwer ist nicht nur ein pikantes Küchengewürz, sondern wird auch seit alters her als Heilpflanze eingesetzt. Unter anderem hilft die tolle Knolle gegen kalte Füße, Karnevalskater und Reiseübelkeit.
Zur Krönung von asiatischen Gerichten, Suppen, Geflügel, Lamm, Fisch und Meeresfrüchten, aber auch von Obstsalaten, Milchreis oder Plätzchen wird aus der frischen Ingwerknolle einfach ein daumennagelgroßes Stück herausgeschnitten, behutsam geschält und mit einer Küchenreibe (gleich nach dem Braten oder Kochen) über die Speise geraspelt oder durch die Knoblauchpresse gedrückt.
Trickreiches zum Winterende.
Angeschnittener Ingwer hält sich in einem Plastikbeutel oder luftdicht abgeschlossenem Behälter dann noch bis zu drei Wochen im Kühlschrank. Holzige Stücke muss man nicht ausmustern; man kann sie mitkochen und vor dem Servieren herausnehmen.
In feine Scheibchen geschnitten und in der Tasse mit kochendem Wasser überbrüht, verwandelt Ingwer sich in einen Tee, dessen Schärfe dem ganzen Körper einheizt und jedes winterliche Frösteln nebst ersten Erkältungssymptomen vertreibt. Fünf bis 15 Minuten ziehen lassen und mit Honig und Zitronensaft abgeschmeckt genießen!
Als Tee oder einfach in kleinen Stücken gekaut, hat Ingwer sich auch gegen Übelkeit auf See, im Flugzeug, im Zug oder Auto bewährt; und vor einer größeren Feier genossen, kann er vor Kopfschmerzen und anderen unschönen Nachklängen am Folgetag bewahren. mimu



