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Dienstag, 22. Mai 2012
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Die schmeißen sich gern in Schale

Nicht nur für Ungeduldige ein Genuss: Frühkartoffeln.

So mancher Garten- oder Kleingartenbesitzer reibt sich wahrscheinlich schon vor lauter Vorfreude die Hände, die Anderen schauen erwartungsvoll in der Gemüseabteilung ihres Supermarkts vorbei. Nun hat das Warten endlich ein Ende, denn die ersten Kartoffeln sind da.

Ihre helle, fast jungfräuliche Haut verrät sie ebenso wie ihr besonderes Aroma. Und wenn sie, frisch gekocht, noch ungeschält auf den Tellern serviert werden, freut sich der wahre Genießer gleich doppelt.

Da steckt viel Gutes drin
Frühkartoffeln und Schälmesser – das passt wirklich nicht zusammen. Schließlich befindet sich der Großteil an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien direkt unter der dünnen Schale der gesunden Knolle. Und die sollte man nicht achtlos der Biotonne überlassen.

Wer seine Kartoffeln trotzdem lieber ohne genießt, sollte sich für Pellkartoffeln entscheiden. In wenig Wasser gegart (oder noch besser: bei Wasserdampf), gehen die wenigsten Gesundmacher bei der Zubereitung verloren.
Anhänger von mehlig kochenden Sorten müssen allerdings noch ein wenig die Zähne zusammenbeißen – im wahrsten Sinn des Wortes. Denn die Frühen im Jahr sind in der Regel festkochend oder vorwiegend festkochend. Entsprechend schnittfest eignen sie sich auch gut für Salate, Kartoffelgratins oder als leckere Blechkartoffeln.

Noch ein Tipp: Frühkartoffeln sollten möglichst schnell verarbeitet werden, denn sie sind nicht so lange haltbar wie mittelfrühe oder späte Sorten.espa

Foto: convenience-guide food studio