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Dienstag, 22. Mai 2012
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Die chinesische Stachelbeere

Fast schon ein Designerstück: die Kiwifrucht.

Es handelt sich um einen kleinen flaumweichen, schreitenden
Vogel … halt, nein: Es handelt sich um die gleichnamige Frucht, die aber eigentlich früher ganz anders hieß.


Einmal nach Neuseeland ausgewandert, tut sie fast so, als sei sie dort heimisch. Die geschäftstüchtigen Kiwi-Züchter gaben ihr sogar den Namen der oben erwähnten Vogelart, die wir alle sofort mit Neuseeland in Verbindung bringen. Dabei handelt es sich bei der Kiwi um einen asiatischen Import. Erst die Neuseeländer aber züchteten sie im großen Stil und eroberten mit ihr seit den
50er‑Jahren den europäischen und amerikanischen Markt. Seitdem ist sie nicht mehr wegzudenken aus unserem Obstangebot.

Die kleine haarige Frucht mit wertvollem Inhalt
Eine Kiwifrucht hat mehr Vitamin C als eine Apfelsine, außerdem enthält sie noch Kalium, Vitamin E, Folsäure, Magnesium und Zink. Entsprechend ausgestattet schützt sie vor Erkältung und Stress, lindert Kopfschmerzen, wirkt stimmungsaufhellend, fördert die Verdauung und tut noch einiges mehr.
Aber eigentlich stehen andere Eigenschaften im Vordergrund. Der feine süße und säuerliche Geschmack etwa. Das weiche, saftige und aromatische Fruchtfleisch. Oder die intensive grüne und frische Farbe, die jeden Obstsalat schmückt.

Denn über eines herrscht wohl Einigkeit: Die Kiwi ist von der Natur mit so viel Schönheit und Eleganz bedacht worden, dass neben ihr so manche Frucht recht blass aussieht. Dass sie bei so gutem Aussehen auch noch über innere Werte verfügt, macht sie wirklich zu einer Besonderheit. bth