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Dienstag, 22. Mai 2012
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Das sollte nicht fehlen

Wichtige Hilfsmittel für die Zubereitung von Cocktails

Barsieb: Der so genannte „Strainer“ ist fast das wichtigste Utensil einer Cocktailbar. Dieses spezielle Sieb, das genau in den Shaker passt, dient dazu, nach dem Schütteln Eis, Fruchtfleisch oder Schalenreste zurückzuhalten. Das Sieb besteht aus einer runden Lochplatte mit einer Metallspiralfeder am Rand.

Elektromixer: Der „Blender“ ist unverzichtbar für die Zubereitung karibischer Cocktails. Er übernimmt die anstrengenden Mix-Aufgaben: Früchte pürieren, mit Crushed Eis einen Frozen Drink mixen oder einen Cocktail mit Sahne richtig cremig schlagen geht mit diesem Helfer einfach viel schneller.

Shaker:
Es gibt verschiedene Shaker-Modelle: Zum einen ein dreiteiliges Modell aus Edelstahl mit einem Mittelteil, der gleichzeitig ein eingebautes Barsieb enthält. Der so genannte Boston Shaker besteht aus einem Glasteil und dem etwas größeren Metallbecher, in den der Rand des Glases beim Schütteln hineingedrückt wird. Der klassische Standardshaker besteht aus zwei Edelstahlhälften.

Ice-Crusher: Mit dem „Crusher“ kann man Eiswürfel mühelos zerkleinern. Besonders karibische Drinks wie Caipirinha werden bevorzugt mit dem Brucheis zubereitet. Gängige Varianten sind meist aus Plastik und werden von Hand bedient, bei häufigem Gebrauch lohnt sich eine elektrische Version aus robustem Metall.

Messgeräte: Für die richtige Dosierung der Zutaten sind Messhilfen wichtig: Die gebräuchlichsten Größen liegen für einen zweiseitig benutzbaren Messbecher („Measure“) bei 2 und 4 cl (Zentiliter). Tipp: Ein Schnapsglas hat meistens eine Größe von 2 cl. Es gibt auch entsprechende Flaschenaufsätze, die dosierte Mengen abgeben.

Holzstößel: Der „Muddler“ ist ein wichtiges Bargerät für beliebte Trenddrinks wie den Caipirinha oder Mojito. Mit dem Stößel werden Limetten und Zucker kräftig zerdrückt und dabei die ätherischen Öle aus der Schale der Früchte gelöst. Er kommt aber auch für Kräuter wie Minze zum Einsatz.

Garnituren: Das Markenzeichen eines klassischen Cocktails ist seine Verzierung. Die Zutaten hierfür gehören zur Grundausstattung. Beispielsweise frische, essbare Früchte am Glasrand oder auf Holz- oder Plastikspießen, aber auch Oliven oder Perlzwiebeln werden eingesetzt. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt – Schirmchen und Fähnchen sind allerdings „out“!

Fruchtpresse: Der „Squeezer“ ist die beste Möglichkeit, wirklich frische Säfte für einen Cocktail zu erhalten. Gekaufter Zitronensaft etwa besteht meistens aus minderwertigem Konzentrat, das mit Zucker und Konservierungsstoffen versetzt ist. Die Sauberkeit der Presse ist wichtig!

Barlöffel: Der „Bar Spoon“ ist ein etwa 28 cm langer, flacher Löffel aus rostfreiem Stahl oder Silber mit 0,25 cl Inhalt. Der Stiel ist gedreht und hat am Ende eine kleine Metallkugel. Diese dient dazu, Zuckerstücke oder z. B. Minze zu zerdrücken.

Öffner: Eine Cocktailparty endet, bevor sie begonnen hat, wenn man die Zutatenbehältnisse nicht öffnen kann. In eine gut sortierte Bar gehören deshalb auch ein Korkenzieher mit Kapselschneider und Flaschenöffner („Kellnerbesteck“), eine Barzange für festsitzende Sektkorken und ein ganz normaler Dosenöffner für Cocktailfrüchte und Kokosmilch.

Fotos: Dwaarslöper