Artikel dieser Ausgabe aus Essen & Trinken
Meine Gesundheitsapotheke
Das grüne Kraftpaket
Avocado - ein köstlich cremiger Genuss.
Persea americana« – ihr klangvoller botanischer Name verrät, woher die Avocado ursprünglich stammt: Zwischen Peru und Nordmexiko wurde sie bereits vor vielen Jahrhunderten angebaut.
Die Azteken nannten das frisch-grüne Früchtchen die »Butter des Waldes«. In der Tat ist sie so reich an gesunden ungesättigten Fettsäuren wie kaum ein anderes Produkt der Mutter Natur.
Eine variantenreiche Alternative
Gerade für Veganer (die beim Essen nicht nur, wie Vegetarier, auf Fleisch, sondern auf alle tierischen Produkte, also auch auf Eier, Milch und Butter verzichten) ist mit der tropischen »Butterbirne« ein wichtiger Energielieferant gewachsen.
Die meisten Menschen halten Avocados für eine Gemüseart. Botaniker zählen sie jedoch zu den Früchten. Und dem machen sie auch alle Ehre, wenn man sie – statt als pikanten Dip, gegrillt oder geschmort – einmal als süßes Dessert genießt.
Im Laufe der Zeit
In Deutschland kamen Avocados erst in den 1960er-Jahren auf den Markt und blieben, als relativ teure Exoten, zunächst den betuchteren Gourmets vorbehalten. Heute steht dieser Genuss allen offen, die etwas Geduld mitbringen: Beim Einkauf sollten Avocados – schon aus Transportgründen – nämlich noch hart, also unreif sein. Zu Hause lässt man sie dann einige Tage nachreifen. Aber nicht unter sechs Grad lagern, sonst wird es dem Tropenfrüchtchen zu kalt. Wenn die Butterbirne auf leichten Druck etwas nachgibt, dann meldet das Fruchtfleisch: »Jetzt bin ich schön weich und cremig!« mimu




