
Artikel dieser Ausgabe aus Essen & Trinken
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Das Getreide-Gemüse.
Frischer Mais ist reich an Vitaminen und ungesättigten Fettsäuren, die sich mit Kohlenhydraten, Eiweiß, Kalium, Phosphor und Magnesium zu einem optimal ausgewogenen Nährstoffmix verbinden.
Mais ist ein Mitglied der botanischen Familie der Gräser und gehört eigentlich zu den Getreiden.
Als solches wurde er bereits vor mehr als 5.000 Jahren von den Mayas und Azteken angebaut. Mit Christoph Kolumbus gelangte der »mahiz« dann nach Europa, wo er zunächst vorwiegend als Viehfutter genutzt wurde.
Süße neue Möglichkeiten.
Der köstliche Zuckermais, den wir heute als Gemüse genießen, ist erst Mitte des 19. Jahrhunderts als eine natürliche Mutation aus dem Futtermais entstanden. Bei ihm geht die Umwandlung von Zucker in Stärke im Korn langsamer vor sich als bei anderen Arten, und daher sind die Körner noch süß und saftig, wenn der Kolben seine Erntereife erreicht hat.
Goldgelb genossen.
Nach dem Einkauf sollte Zuckermais möglichst rasch verzehrt werden, da er schnell an Aroma verliert.
Im Gemüsefach des Kühlschranks hält er sich höchstens zwei bis drei Tage.
Man kann die goldgelben Körner zwar auch roh verzehren, doch besser schmeckt gekochter, gedünsteter oder gegrillter Mais.
Dazu werden zunächst die Blätter und Fäden sowie Spitze und Ende vom Kolben entfernt, der dann gewaschen und als Ganzes weiterverarbeitet wird – zum Beispiel zehn bis 15 Minuten in heißem Wasser gekocht. Mit einer Prise Zucker im Kochwasser bleiben die Körner schön weich. Salz dagegen gehört nicht ins Kochwasser, denn es macht die
Körner hart. mimu



