Artikel dieser Ausgabe aus Essen & Trinken
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Das Geheimnis von Rudolphs roter Nase ...
Cocktail: „Santa Claus“
Auch in diesem Jahr macht sich der Weihnachtsmann irgendwann wieder auf den Weg über den großen Teich, um dort Geschenke zu verteilen.
Dann spannt er seine gut ausgeruhten treuen Rentiere Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donner und Blitzen vor den Schlitten, und auch Neuling Rudolph gehört inzwischen fest zum Gespann. Es versteht sich von selbst, dass nur fliegende Rentiere für die Reise über den Atlantik geeignet sind. Um die scharfen Einreisebestimmungen in den USA zu umgehen, nennt sich der Geschenkeüberbringer hier lieber „Santa Claus“, damit er nicht unversehens die Feiertage in Untersuchungshaft verbringen muss.
Diesen amerikanisierten Decknamen verdankt er übrigens niederländischen Auswanderern, die den aus Europa mitgebrachten Sankt-Nikolaus-Brauch „Sinterklaas“ nannten. Daraus entwickelte sich im amerikanischen Sprachgebrauch der Name für den weihnachtlichen Kollegen.
Sein inzwischen nach ihm benanntes Lieblingsmixgetränk kennt der Weihnachtsmann natürlich von den zahlreichen Amerikareisen, auf denen er nach getaner Arbeit oft zum „Feierabend“-Cocktail in eine Bar einkehrt. Rentier Rudolph trinkt dann gerne mal einen mit. Oder auch zwei oder drei – bis er am Ende wieder eine ganz rote Nase bekommt.
Für alle irdischen Weihnachtsmann-Vertreter gilt allerdings die eiserne Regel: Bei roter Nase bleibt der „Schlitten“ stehen!
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