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Dienstag, 22. Mai 2012
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Da machen Sie Augen!

Eisbergsalat besitzt viel Vitamin A – kein Wunder also, dass er auf jedem Teller eine scharfe Figur macht.

Die aus dem Kopfsalat hervorgegangene Zuchtvariante sorgt aber nicht nur für einen ungetrübten Blick. Aufgrund ihrer festen Konsistenz und relativ langen Haltbarkeit wertet sie auch jedes Sandwich optisch wie geschmacklich auf.

Eisbergsalat ist keine skandinavische oder grönländische Erfindung, wie man vermuten könnte, sondern eine amerikanische. Dennoch hat der Name seine Berechtigung, denn früher wurde dieser Salat zwecks Frischhaltung auf Eis gelagert. Längst gibt es andere Methoden, um seine besondere Knackigkeit zu erhalten. Selbst angeschnitten macht er nicht gleich schlapp, sondern kann noch problemlos bis zu 5 Tage im Gemüsefach des Kühlschranks liegen.

Der Salat, der auch auf so unmissverständliche Namen wie Knacksalat oder Krach­salat hört, zählt zur Familie der Korbblütler. Äußerlich ähnelt er etwas dem Weißkohl, aber natürlich bringt er deutlich weniger auf die Waage.

Als heimische Freilandware ist er von Juni bis September zu haben, in der übrigen Zeit wird er importiert. Zu seinen inneren Werten ist zu sagen, dass er eine gute Portion Folsäure besitzt. Von der profitieren der gesamte Stoffwechsel, die Blutbildung und das Nervensystem.

espa

Foto: convenience-guide food studio