Artikel dieser Ausgabe aus coop Exklusiv
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Soforthilfe bei Problemen mit Computer, Drucker oder Telefon
Marcel Dekena macht bei der coop eG eine Ausbildung zum Fachinformatiker mit dem Schwerpunkt Systemintegration und ist bei technischen Problemen zur Stelle.
Wer kennt das nicht: Plötzlich funktioniert der Drucker nicht mehr, der Computer spinnt oder das Telefon gibt seinen Geist auf. In diesen Fällen ist meist ein Fachmann gefragt, der möglichst schnell alles wieder in Ordnung und zum Laufen bringt. Bei der coop eG genügt ein Anruf in der IT-Abteilung.
Im Bereich Systemtechnik nimmt man sich der technischen Probleme der Mitarbeiter in der coop-Zentrale an. Seit dem 1. August 2008 gehört auch der Auszubildende Marcel Dekena zu dem insgesamt 5-köpfigen Team.
Hobby zum Beruf gemacht
»Dieser Beruf bietet mir die Chance, das zu tun, was meinen Interessen entspricht«, erzählt der 19-Jährige. Eigentlich wusste er schon lange, dass er beruflich etwas mit Computern machen wollte, denn schon in der Kindheit wurde sein Interesse dafür geweckt. »Natürlich habe ich am Anfang nur gespielt, aber mit zunehmendem Alter beschäftigte ich mich immer mehr mit dem Rechner an sich. Ich begann irgendwann, Netzwerke einzurichten und technische Einzelteile, die so genannte Hardware, eines Computers auseinanderzunehmen und kennen zu lernen«, erinnert er sich. Doch dass es einen Beruf gibt, der seinem Hobby entgegenkommt und nicht nur auf Elektrik oder Programmierung ausgerichtet ist, erfuhr er erst vom Berufberater im Berufsinformationszentrum.
Auf den Internetseiten der Industrie- und Handelskammer Kiel stieß er dann auf die coop eG, die für den Beruf »Fachinformatiker mit Fachrichtung Systemintegration« noch Auszubildende suchte. Er bewarb sich. »Die coop ist eine der größten Arbeitgeberinnen in Schleswig-Holstein. Eine verlässliche Größe also, da kann man doch nichts falsch machen«, begründet der gebürtige Kieler seinen Entschluss.
Und tatsächlich: Nach einem Vorstellungsgespräch und einem Kurz-Praktikum in der Abteilung Systemtechnik hat er die Zusage bekommen. »Darüber habe ich mich sehr gefreut, vor allem, weil ich mit den Kollegen von Anfang an auf gleicher Wellenlänge war.« Somit verlor auch der erste Tag der Ausbildung »seinen Schrecken«. »Schließlich kannte ich meine Abteilung schon und wusste, was auf mich zukommt«, berichtet der junge Mann. »Zuerst stand ein gemeinsames Frühstück für alle Auszubildenden der Zentrale auf dem Programm. Anschließend informierte die Abteilung Personalentwicklung in einer lockeren Runde über den Betrieb, die Abläufe im Unternehmen und die Ausbildungspläne.«
Abwechslungsreicher Berufsalltag
Neben der praktischen Arbeit im Unternehmen kommt auch die Theorie nicht zu kurz. Pro Jahr stehen zwei Unterrichtsblöcke à sechs Wochen in der Berufsschule an. Fragen wie »Wie arbeitet der Rechner?« oder »Wie funktionieren bestimmte Prozesse?« werden hier beantwortet. Daneben wird auch das Programmieren geübt oder zum Beispiel ein Speicherbaustein nachgebaut.
Um einen breiten Kenntnisstand zu erlangen, durchläuft der Auszubildende in der IT-Abteilung zusätzlich alle hier angesiedelten Bereiche. Das ist bei der coop zum einen der Bereich IT-Programmierung, wo die im Haus vorhandenen Programme optimiert und gepflegt werden, zum anderen der Bereich IT-Filialsysteme, der die plaza- und sky-Märkte betreut (zum Beispiel beim Einbau neuer Kassensysteme) und nicht zuletzt der Bereich IT-Organisation. Von hier werden die Intranet-Seiten gepflegt und zum Beispiel Anleitungen zu Programmen für alle Mitarbeiter geschrieben und bereitgestellt. Eine Unterordnung der IT-Organisation ist das »Operating«, das unter anderem die Bestelllisten der Märkte erfragt, diese in das Warenwirtschaftssystem einspeist und das Lager mit Aufträgen zum Packen der Ware versorgt.
Zu den täglichen Aufgaben in der Abteilung IT-Systemtechnik gehören das Ein- und Ausbauen der Hardware (wie beispielsweise von Prozessoren, Speicher- oder Grafikkarten), das Einrichten von Netzwerken und Arbeitsplätzen, das Anschließen von Telefonen und Druckern sowie die Reparatur defekter Geräte – und natürlich die Serviceleistungen im Haus. Vom ersten Tag an wurde Marcel Dekena bei kleineren Problemen schon allein in die verschiedenen Abteilungen des Hauses geschickt. »Mir gefällt es, dass ich mit meinem Fachwissen Probleme lösen und anderen Kollegen weiterhelfen kann«, antwortet er auf die Frage, was er besonders an seinem Beruf mag. »Probleme sind Geschenke, sagt mein Kollege Herr Steen immer. Ich jedenfalls freue mich auf jede Herausforderung und weitere 2 1/4 Jahre bei der coop!«
anis





