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Samstag, 19. Mai 2012
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Gut in die Zukunft investiert

Start frei für die neuen Auszubildenden bei der coop eG

Nach PISA und den jüngsten Studien zum Bildungsstand an deutschen Schulen und Hochschulen sollte wirklich allen klar geworden sein, dass im Zuge der Ausbildungsmisere einiges mehr auf dem Spiel steht als nur die Lehrstellenstatistik. In Anspielung auf einen bekannten Werbeslogan kann man mit Fug und Recht sagen: Noch nie war Ausbildung so wertvoll wie heute.

Kein Thema für die coop, die aus bewährter Tradition auf die Kompetenz ihrer eigenen Nachwuchskräfte setzt. Am 28. September 2006 hieß sie rund 260 neue Auszubildende aus dem Norden bei sich willkommen. Die 83 Auszubildenden im Bereich Ulm wurden auf einer gesonderten Veranstaltung begrüßt.

Den Nachwuchs fördern

Als einer der führenden Ausbildungsbetriebe im Norden weiß die coop aus langjähriger Erfahrung, wie wichtig die Förderung der nachwachsenden Mitarbeiter ist. Nur eine intensive und persönliche Ausbildung stellt sicher, dass die Marktposition eines Unternehmens auch über die Gegenwart hinaus gesichert ist – und damit zugleich seine Arbeitsplätze. Und genau denen fühlt sich das Lebensmittel-Einzelhandelsunternehmen besonders verpflichtet.

Die Neuen sind da

Offensichtlich hat sich aber auch unter den Jugendlichen längst herumgesprochen, wie entscheidend eine gute Qualifikation ist. Waren es 2005 bereits rund 310 Schulabgänger, die sich für die coop entschieden haben, erhöht sich die Zahl in diesem Jahr noch mal. Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein öffnen sich für die Ankömmlinge bereits um 10 Uhr die Tore zum Hauptlager, und nur wenige Augenblicke später richtet Dr. Süverkrüp, früherer Präsident der IHK zu Kiel, seine Willkommensworte an das junge Publikum. Er betont mehrfach die herausragende Bedeutung des gestandenen Konzerns für die Region sowie dessen Engagement im Bereich der Aus- und Weiterbildung.

Letzteres kommt auch im umfassenden Ausbildungsspektrum der coop eG zum Ausdruck. Immerhin sind es insgesamt zehn Berufsprofile, zwischen denen die Azubis wählen können. Hierzu zählen u. a. auch die Ausbildungen zum Fachinformatiker und Fachlagerist. Die werden allerdings nicht in den Märkten absolviert, sondern in der Unternehmenszentrale.

Gelöste Stimmung herrscht dann auch gegen Mittag, als sich die Auszubildenden zum ersten Mal näher kennenlernen können. Die Freude über den Arbeitsplatz ist den jungen Leuten ebenso im Gesicht abzulesen wie die glückliche Aussicht auf das wohl erste regelmäßige Gehalt. Bevor die Auszubildenden aber etwas „auf Tasche“ haben, bekommen sie erst mal ein paar nützliche Utensilien in die Tasche – oder besser gesagt: in den coop-Rucksack gesteckt. Ein solcher nämlich wird jedem Berufseinsteiger überreicht.
Krönender Abschluss der Veranstaltung ist die Nachbildung des Unternehmens-Logos auf dem großen Vorplatz. Zeit zum Üben gab es natürlich nicht, aber nach ein paar Versuchen klappt es dann doch mit den vier überdimensionalen Buchstaben.

Birte Seestädt

27 Jahre, Auszubildende zur Handelsfachwirtin:
„Nach dem Abitur habe ich zunächst Ernährungswissenschaft studiert, konnte aber keine Anstellung finden. Die Ausbildung bei der coop bedeutet also auch so etwas wie ein zweites Standbein für mich. Und da mich das Thema Lebensmittel sehr interessiert, bin ich überzeugt, mein Wissen aus dem Studium für mein neues Tätigkeitsfeld nutzen zu können.“


Melanie Fedder

22 Jahre, Auszubildende zur Verkäuferin:
„Ich habe gern Menschen um mich, und das ist sicher eine Grundvoraussetzung für die Arbeit einer Verkäuferin. Mir macht es Spaß, die Kunden zu beraten. Und dass der Markt gleich bei mir um die Ecke liegt, ist natürlich besonders toll.“


Michael Schwarzloh

26 Jahre, Auszubildender zum Handelsfachwirt:
„Auch für mich bedeutet die Ausbildung bei der coop einen zweiten Berufsstart. Während meines Studiums im Fach Vermessungswesen habe ich bereits bei plaza gejobbt und viele wichtige Erfahrungen gesammelt. Und als das Studium dann beendet war, wurde mir klar, dass mir diese Arbeit noch besser gefällt, als ich ursprünglich dachte.“


Jennifer Schimmelpfennig

20 Jahre, Auszubildende zur Einzelhandels­kauffrau:
„Ich glaube, dass mir der Lebensmitteleinzelhandel gute Perspektiven für meine spätere Berufslaufbahn bieten kann. Hinzu kommt das prima Klima unter den Kollegen. Ich habe ein echt gutes Gefühl.“


Peter Reeck

21 Jahre, Auszubildender zum Handelsfachwirt:
„Die Themenvielfalt hat mich überzeugt, ebenso wie die vielen anerkannten Abschlüsse, die dieser Ausbildungsweg beinhaltet. Im Moment mache ich mir noch keine Gedanken darüber, ob ich am Ende lieber das Berufsziel Marktleiter anstreben möchte oder Gruppenleiter werden will.“

Die Ausbildungsberufe bei der coop eG

  • Handelsfachwirt, 3-jährig
  • Kaufmann im Einzelhandel, 3-jährig
  • Verkäufer, 2-jährig
  • Bürokaufmann, 3-jährig
  • Fachlagerist, 2-jährig
  • Kaufmann im Groß- und Außenhandel, 3-jährig
  • Fleischer verkaufsbetont, 3-jährig
  • Fachverkäuferin im Nahrungsmittelhandwerk, Fleisch, 3-jährig
  • Fachinformatiker Systemintegration, 3-jährig  
  • Bachelor, (Betriebswirt, BA), 3-jährig
Birte Seestädt
Melanie Fedder
Michael Schwarzloh
Jennifer Schimmelpfennig
Peter Reeck
Fotos: Olaf Wölk, Elmar Spanehl