Artikel dieser Ausgabe aus coop Exklusiv
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»Fleisch« heißt seine Leidenschaft
Ausbildungsberufe bei der coop
Erwin Petersen macht im sky-Markt in Flensburg eine Ausbildung zum Fleischer – und ist begeistert! Der Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch in Deutschland ist steigend. Im Jahr 2007 verzehrte jeder Bundesbürger durchschnittlich 61,1 Kilogramm Fleisch. Das sind rund 2,1 Kilogramm mehr als im Jahr 2006. Damit ist eines klar: Auch zukünftig werden kompetente Fleischer und Fleischerinnen benötigt, die leckere Fleisch- und Wurstspezialitäten herstellen und verkaufen.
Gerade im Lebensmitteleinzelhandel werden Fleischer und Fleischerinnen gesucht. Die coop eG, die zu den größten Ausbildungsbetrieben in Schleswig-Holstein gehört, bietet jedes Jahr circa 30 bis 40 jungen Menschen die Chance, eine Ausbildung im Fleischerhandwerk zu beginnen.
Auf dem Weg zum Fleischer
Auch Erwin Petersen hat sich für eine Ausbildung zum Fleischer entschieden und ist bereits im zweiten Lehrjahr. Im sky-Markt in der Fichtestraße in Flensburg begrüßt er fröhlich seine Kunden. Dass ihm seine Arbeit Spaß macht, ist ihm anzusehen. Mit Begeisterung für den Job und mit viel Elan beginnt er von seiner Ausbildung zu erzählen.
»18 Jahre lang habe ich mich dagegen gewehrt, den gleichen Job zu machen wie mein Vater«, berichtet Erwin Petersen. Aber nach dem Abitur und zwei Jahren bei der Bundeswehr stand für den 24-Jährigen fest, dass Fleischer sein Traumberuf ist. Durch seine Eltern, der Vater ist Fleischabteilungsleiter bei sky und die Mutter im Verkauf tätig, wusste er, welche beruflichen Anforderungen auf ihn zukommen. Erste eigene Erfahrungen sammelte er als Nettopauschalkraft im sky-Markt. Bei diesem Job war er unter anderem für die Convenience-Produkte zuständig und durfte später auch hinter dem Bedienungstresen aushelfen. Diese Tätigkeiten überzeugten ihn. Fleischer mit den beiden Schwerpunkten »Beratung und Verkauf« und »Herstellen von Spezialitäten« wollte er werden. Um ganz sicher zu gehen, informierte er sich bei der Arbeitsagentur über die Lerninhalte und die möglichen Schwerpunktsetzungen während der Ausbildung bei unterschiedlichen Betrieben. Seine Wahl fiel auf die coop, die mit ihrem Angebot all seinen Erwartungen entsprach. Und diese Entscheidung hat er nie bereut.
Gemeinsames Lernen
Zu seinen täglichen Aufgaben im sky-Markt gehören der Aufbau und Bestückung des Wurst- und Fleischtresens, das Befüllen und Kontrollieren der Selbstbedienungstheken und -regale und das Verkaufen inklusive Beratung. Dabei steht dem Auszubildenden der Fleischabteilungsleiter Herr Brandt zur Seite und unterweist ihn zum Beispiel in Schnitttechniken, im Zerlegen von Fleisch sowie in der Zubereitung von Salaten und Fleischspezialitäten. Auch beim Gesellen und seinem Azubi-Kollegen, der bereits im dritten Lehrjahr ist, kann sich Erwin Petersen einiges abgucken.
Einmal in der Woche geht es in die Berufschule in Flensburg, wo sich alle Auszubildenden der Innung – sowohl Auszubildende aus privaten Betrieben als auch andere Auszubildende der coop – treffen. Neben Mathematik und Wirtschaftspolitik steht hier Fachkunde auf dem Stundenplan. Alles, was im Betrieb praktisch gelernt wird, wird in diesem Unterricht mit theoretischem Wissen untermauert, zum Beispiel aus welchen Fleischstücken Hackfleisch hergestellt wird, oder welche Fleischstücke sich wo im Tier befinden.
Besser als der Durchschnitt
Natürlich bietet die Berufschule auch die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und das eigene Können mit dem der anderen zu vergleichen. »Wir, die Auszubildenden der coop, gehören meist zu den Besten, denn oftmals haben wir den Unterrichtsstoff schon im Betrieb angewendet oder in den coop-internen Seminaren durchgenommen«, strahlt Petersen.
Dreimal im Jahr finden diese Seminare in der Zentrale der coop eG statt. Hier wird theoretisches Wissen beigebracht und in regelmäßigen Tests abgefragt. Ebenso kann das Gelernte in der Lehrwerkstatt gleich ausprobiert werden. Darüber hinaus werden das Berichtsheft und der Ausbildungsplan kontrolliert. Stimmt dabei etwas nicht, wird von der Abteilung Personalentwicklung nachgefragt und Hilfe organisiert. Auch vor den Zwischen- und Abschlussprüfungen werden Vorbereitungskurse angeboten, in denen letzte Wissenslücken ausgeräumt werden. Diese große Unterstützung von Seiten der coop-Zentrale weiß Erwin Petersen, der im Februar seine Zwischenprüfung ablegen wird, zu schätzen: »Bei der coop wird niemand alleine gelassen!«
Motiviert in die Zukunft
Mit der coop will Erwin Petersen es weit bringen und zeigt im Gegenzug zu all der Hilfe und Förderung, die er während seiner Ausbildung bekommt, vollsten Einsatz. Seine Motivation, an Leistungswettbewerben auf Länder- und Bundesebene teilzunehmen, ist kaum zu bremsen, doch dafür benötigt er den Abschluss.
Wie es danach weitergehen soll, weiß er ebenfalls: »Ich möchte selbst einmal Fleischabteilungsleiter werden und Jugendliche zum Fleischer
ausbilden.«
Wer Interesse an einer Ausbildung zum Fleischer/zur Fleischerin hat, kann sich jetzt bewerben:
coop eG–Personalentwicklung–
Benzstraße 10
24148 Kiel
anis





