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Samstag, 19. Mai 2012
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Die Ludwigsluster Fleisch- und Wurstspezialitäten aus Mecklenburg

Wir stellen »Unser Norden«-Lieferanten vor

Dass das kleine Dörfchen Klenow eines Tages zur Herzogs-Residenz werden würde, hätten sich die Bewohner sicherlich nie träumen lassen. Wahrscheinlich aber auch ebenso wenig, dass hier irgendwann einmal der leistungsfähigste Fleisch- und Wursthersteller des Landes ansässig wird. Beides trat allerdings ein – mit Auswirkungen, die heute noch zu spüren und zu schmecken sind.

Nachdem Herzog Christian Ludwig II. wegen seines dortigen Jagdschlosses schon früher Gefallen an Klenow gefunden hatte, benannte er es 1754 kurzerhand nach sich selbst. Dies nahmen seine Nachfolger zum Anlass, Residenz und Hofhaltung aus Schwerin hierher zu verlegen und dem kleinen Ort damit zu einiger barocker und klassizistischer Pracht zu verhelfen. 1892 ließen sich hier dann auch die Gebrüder Schulze nieder, indem sie eine kleine Ladenschlachterei in der Seminarstraße kauften.

Von Grund auf
Schon bald stiegen Hermann und Ernst Schulze mit ihrem handwerklichen Können und fein abgestimmten Rezepturen zum Hoflieferanten des Großherzogs von Mecklenburg-Schwerin auf. Wurden hier zunächst noch pro Woche 15 Schweine, ein Rind und vier Kälber in reiner Handarbeit geschlachtet, zerlegt und verarbeitet, stieg die Produktion in den folgenden drei Jahrzehnten auf das Zwanzigfache. Denn obwohl die Qualität »herzoglich« war, konnte die faire Preisgestaltung der Ludwigsluster Fleisch- und Wurstspezialitäten schnell auch eine breiter gestreute Kundschaft erreichen. Nach einem verheerenden Großfeuer im Jahre 1927, in dem fast drei Viertel des Betriebes vernichtet wurden, baute man die Fabrik schnell und auf dem neuesten Stand der Technik wieder auf.

Aus Mecklenburg in die Welt
Als die alten Räumlichkeiten der Nachfrage wieder einmal nicht mehr gerecht werden konnten, zog man 1993 schließlich auf ein großes Gelände im südlichen Gewerbegebiet der Stadt Ludwigslust. Auf zunächst 9000 Quadratmeter, die schnell auf 15 000 Quadratmeter ausgeweitet wurden, entstanden hier modernste Produktionsflächen. Die verkehrsgünstige Lage an der A24 garantiert einen schnellen Transport. Inzwischen sind die Ludwigsluster Spezialitäten nämlich in einem größeren Umkreis beliebt und werden beispielsweise in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Niedersachsen, Italien, Dänemark und anderen europäischen Ländern sehr geschätzt. Aber auch die Kunden von »Unser Norden« kommen seit XXXXXX Jahren zum Beispiel mit Salami, Mettenden, Mortadella mit Pistazien, Jagdwurst, gekochtem Hinterschinken, Wiener Würstchen und anderen Produkten auf den Geschmack.

Mit Herz und Verstand

Trotz aller Modernität und dem Einsatz fortschrittlichster Technik sind es hier immer noch die Mitarbeiter, die den Unterschied ausmachen und als tragende Säule des Unternehmens gesehen werden. Denn nur mit einer engagierten und bestens ausgebildeten Mannschaft ist es möglich, aus einem sensiblen Rohstoff wie frischem Fleisch so hochwertige Produkte mit exzellentem Geschmack herzustellen. Neben dem klassischen Handwerk mit seinem unersetzlichen Gespür für die Rezepturen und das richtige Timing bedarf es auch immer mehr technischem Knowhow, die komplexen elektrischen Anlagen zu steuern und zu warten. In beiden Bereichen setzt man erfolgreich auf regelmäßige Schulungen, Fortbildungsmaßnahmen und eigene Nachwuchsförderung. Neben Fleischern/innen und Bürokaufmännern/frauen werden hier seit einigen Jahren auch Mechatroniker/innen ausgebildet.

Vor Ort
Regionale Verbundenheit wird bei den Ludwigsluster Fleisch- und Wurstspezialitäten nicht nur groß geschrieben, um den örtlichen Wirtschaftskreislauf zu stärken und hier somit auch Arbeitsplätze zu sichern. Bei einer so großen Nähe zu den Produzenten der täglich benötigten Rohstoffe können auch deren Herkunft und Qualität genauestens kontrolliert werden. Als Teil einer geschlossenen Qualitäts- und Vermarktungskette wird die Herkunftssicherung der Produkte konsequent beachtet und unterliegt von der Zucht bis zur Ladentheke durchgängig neutraler Kontrolle. Darüber hinaus bilden das nach DIN ISO 9001 festgeschriebene und zertifizierte Qualitätsmanagement sowie das HACCP-Konzept die Basis der weiterführenden Arbeit der Qualitätssicherung.

Tradition und Moderne vereint im Firmensitz.
Größte Sorgfalt und Hygiene sind bei der Produktion selbst– verständlich.