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Der mit den Tieren spricht
Der Filmtier-Park
Der bekannte Filmtiertrainer Joe Bodemann zeigt in seinem Filmtier-Park, dass wilde Tiere auch ganz zahm sein können.
Tiere verkaufen sich gut, als Hauptdarsteller oder Partner im Film, als Serienhelden im Film oder Emotionsträger in der Werbung. Jeder kennt sie: den berühmten Langhaar-Collie „Lassie“, den klugen Delfin „Flipper“ oder den Schimpansen „Judy“ und den Löwen „Clarence“ aus der amerikanischen Abenteuerserie „Daktari“.
Den Preis für menschlichen Ehrgeiz und Geltungssucht müssen leider meistens nur die Tiere bezahlen. Oft nicht artgerecht gehalten, sterben sie frühzeitig an Herzversagen oder verelenden in zu kleinen Gehegen. Für eine Filmrolle werden meistens mehrere Vierbeiner „verschlissen“.
Ein tierisches Paradies
Dagegen geht es den tierischen Film- und Fernsehstars im Filmtier-Park des weltbekannten Filmtiertrainers Joe Bodemann wie im Paradies. Auf einem 120 000 m2 großen, gepflegten Waldgelände in der Nähe von Eschede im Landkreis Celle leben bekannte Tiere aus Film und Fernsehen wie der Löwe „Ken“ oder der Hund „Jerry“ aus der Serie „Schwarzwaldklinik“. Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, einen der vierbeinigen Stars hautnah oder sogar streichelnah zu erleben? Der Filmtier-Park von Joe Bodemann machts möglich.
Der gelernte Tierheilpraktiker machte seine tiefe Zuneigung zu Tieren zum Beruf und zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Filmtiertrainern – bereits für über 1000 Film- und Fernsehproduktionen hat er Tiere ausgebildet. Dass seine Schauspielschule für vierbeinige Darsteller die erfolgreichste in Europa ist, verdankt er sicherlich nicht zuletzt seinem Erfolgsrezept: „Ich erziehe mit Liebe statt mit Gewalt – meine Schützlinge danken es mir mit perfekter Zusammenarbeit.“
Ein Museum für Filmtiere
In einem eigenen Trainingszentrum erhalten die pelzigen Film- und Fernsehstars ihre tierische Ausbildung. Hier wird auch der Nachwuchs von morgen ausgebildet. In täglichen Vorführungen zeigen Löwen, Tiger, Bären, Pferde und Hunde unter Anleitung ihres Trainers Joe Bodemann, was sie gelernt haben.
Ein weiteres Highlight des Joe-Bodemann-Zentrums ist das weltweit erste internationale Filmtier-Museum. Es beherbergt eine große Fotogalerie mit beeindruckenden Aufnahmen von Dreharbeiten mit deutschen und internationalen Filmtieren, u. a. Bilder von „Winnetous Rückkehr“ mit Pierre Brice, Burt Lancaster mit Hund „Puschel“ oder Nina Ruge mit Löwin „Angel“.
Aber nicht nur als Filmtiertrainer ist Joe Bodemann äußerst erfolgreich, auch in seinem ursprünglichen Beruf ist er sehr gefragt. Seiner 25-jährigen Berufserfahrung und seinem sensiblen Gespür für Tiere bleibt kaum eine Krankheitsursache oder Verhaltensauffälligkeit verborgen. Seine vierbeinigen Patienten kommen sogar aus Frankreich, Luxemburg und der Schweiz.
Verwöhnprogramm im „Pfötchenhotel“
Schwer erziehbare Hunde sind bei Joe Bodemann ebenfalls willkommen: In der Hunde-Akademie lernen sie, auch ohne Strafen zu gehorchen. Er ist der Überzeugung, dass ein Tier nur dann erfolgreich erzogen werden kann, wenn man seine Seele erkennt. Er arbeitet mit seinen Tieren ausschließlich nach dem Prinzip der positiven Verstärkung, nicht mit Strafen, sondern mit liebevoller Zuwendung. Mit seinem Konzept stieß er anfangs – bereits 1969 machte er sich mit einer Hundeschule selbständig – auf viel Skepsis, doch sein Erfolg gab ihm Recht.
Es gibt aber auch Schulungskurse für Hunde und Besitzer. Joe Bodemann vermittelt seinen Kursteilnehmern nach einem speziellen Programm, wie sie ihre Hunde selber ausbilden können. Wer seinen vierbeinigen Liebling aber gar nicht erziehen will, sondern lieber verwöhnen (lassen) möchte, kann seinen Vierbeiner im „Pfötchenhotel“ einquartieren. Egal, ob Hund oder Katze, den Tieren wird hier jeglicher tierische Luxus und ein großes Spiel- und Bewegungsareal geboten.
Altersheim für Vierbeiner
Eine ganz besondere Einrichtung im Joe-Bodemann-Zentrum ist der Gnadenhof für alte Tiere. Hier finden vor allem die Vierbeiner älterer Menschen, die schwer erkrankt sind oder ins Seniorenheim müssen, ein neues Zuhause. Sie erhalten von den Pflegern sehr viel Zuwendung und werden je nach ihrem Gesundheitszustand mit den notwendigen Medikamenten versorgt.
Doch damit nicht genug, der Allrounder hat nebenbei auch noch die Zeit gefunden, Bücher über das Leben seiner Tiere zu schreiben und eine CD-Serie „Musik für Tiere“ herauszugeben. Gezielte Geräuschkulissen, eingebettet in eine spezielle Musik, sollen Spaß und Abwechslung in den Alltagstrott der Heim- und Haustiere bringen oder helfen, Stresssymptome wie Nervosität, Angst, Aggression, Überforderung oder Hautprobleme erfolgreich zu kurieren.
Wenn wieder ein aufregender und erlebnisreicher Tag im Filmtier-Park zu Ende geht, können sich die Besucher im Dschungel-Café stärken. Auch hier gibt es neben leckeren Kuchenspezialitäten wie der „Löwentatze“ oder verschiedenen warmen Gerichten viel zu entdecken: Die Inneneinrichtung vermittelt durch zahlreiche afrikanische Gegenstände, die Bodemann als Andenken von jahrelangen Dreharbeiten in Afrika mitgebracht hat, sowie durch die schönen Wandgemälde eine exotische Atmosphäre.
Buntes Programm für Tierfreunde
Ein Ausflug zum Filmtier-Park lohnt sich immer wieder, denn es werden ständig neue, wilde Shows und Aktionen angeboten. Neben den festen Attraktionen wie Filmtier-Museum, täglichen Fütterungen, Dressurvorführungen oder Kuschel- und Streichelstunden locken monatliche Sonderveranstaltungen vom Kinder-Osterfest (8. und 9. April), einem Wildwest-Festival (16. und 17. Juni) über die große Dschungelnacht (1. September) bis hin zum Heiligabend mit Bescherung der Tiere (24. Dezember) oder der weihnachtlichen Tiershow (25.und 26. Dezember).
Absolutes Highlight, das sich kein kleiner oder großer Tierfreund entgehen lassen sollte, ist die für dieses Jahr geplante Musical-Concert-Show „Die Nacht der Löwen“. Diese beeindruckende Vorführung im Las-Vegas-Stil mit vielen „wilden“ Tieren konzipierte Joe Bodemann in Zusammenarbeit mit seiner Künstlergruppe „Lions of Love“.
mb






